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Funktion

Batch-Import: alle Slides auf einmal in den Editor

Stand: September 2026

Das Problem: 20 Slides, 20 Uploads

Ein Instagram-Karussell darf bis zu 20 Slides haben. Ohne Batch-Import heißt das: 20 Mal Datei auswählen, 20 Mal warten, 20 Mal die Reihenfolge im Kopf behalten, während der Editor zwischen jedem einzelnen Bild neu lädt. Bei einem einzelnen Post nervt das, bei vier Karussells aus einem Foto-Shooting frisst es einen ganzen Nachmittag, den du besser in Text und Look investierst. Gerade für Studios, Friseure und Restaurants, die aus einem Shooting-Termin Monate an Content ziehen wollen, ist der Einzel-Upload der eigentliche Flaschenhals, nicht das Gestalten selbst.

So funktioniert Batch-Import

Du wählst alle Bilder auf einmal aus, egal ob 3 oder 20, und der Editor legt daraus automatisch die passenden Slides an. Kein Einzel-Upload, kein Warten zwischen jedem Bild, kein Hin und Her zwischen Dateiauswahl und Editor-Fläche. Sobald der Import durch ist, stehen alle Slides bereit zum Weiterbearbeiten: Text setzen, Ebenen anpassen, Formen ergänzen, Logo platzieren. Der Unterschied fällt vor allem auf, wenn du vorher mit einem Tool gearbeitet hast, das jeden Slide einzeln als neues Projekt behandelt. Alle Funktionen dazu stehen gesammelt auf der Funktionen-Seite.

Reihenfolge und Format in einem Schritt

Nach dem Import ziehst du die Slides per Drag-and-drop in die Reihenfolge, die du willst. Das Format greift dabei auf alle Slides gleichzeitig: Legst du für Slide 1 das Seitenverhältnis fest, zum Beispiel 4:5 mit 1080×1350 Pixeln, übernehmen alle folgenden Slides automatisch dasselbe Format. Das ist keine Nebensache, denn Instagram schneidet ohnehin jeden Slide auf das Verhältnis des ersten zu, unabhängig davon, wie die Bilder in den Editor kamen. Wer vorher mit unterschiedlichen Kamera- oder Handyformaten fotografiert hat, muss sich also nicht mehr merken, welches Bild wie zugeschnitten werden muss, das übernimmt die Slide-1-Regel automatisch für die ganze Reihe.

Praxis: Content-Batching für einen Monat

Der eigentliche Gewinn zeigt sich, wenn du in Serien denkst statt in Einzelposts. Ein Fotoshooting mit 60 Bildern reicht zum Beispiel für vier Karussells à 15 Slides. Du importierst alle 60 auf einmal, sortierst sie in vier Gruppen und legst pro Gruppe ein Preset aus Farbe, Schrift und Logo darüber, wie im Artikel zum Marken-Kit beschrieben. Ergebnis: vier fertige Posts für einen ganzen Monat, an einem Nachmittag statt an vier verschiedenen Tagen verteilt über Wochen. Für ein Team, das sonst freitags kurz vor knapp noch einen Post zusammenschustert, ist das der Unterschied zwischen Hektik und einem Vorrat, aus dem du in Ruhe schöpfst.

Wer davon am meisten profitiert

Batch-Import lohnt sich am meisten für alle, die Content in Schüben produzieren statt Post für Post: ein Fotograf, der einmal im Monat für ein Studio shootet, ein Restaurant, das die neue Saisonkarte auf einen Rutsch ablichtet, oder eine Agentur, die für mehrere Kunden gleichzeitig Karussells vorbereitet. Wer dagegen nur gelegentlich einen einzelnen Slide nachträgt, merkt den Unterschied kaum, für den zählt eher die Text-Engine oder das Marken-Kit. Beides zusammen, Batch-Import fürs Tempo und Presets für die Konsistenz, ist der Kern eines schnellen Karussell-Workflows.

Häufige Stolperfallen

Ein paar Dinge lohnt es sich zu wissen, bevor du 20 Bilder auf einmal reinziehst.

  • Dateinamen bestimmen die erste Reihenfolge nicht zuverlässig; sortiere im Editor selbst nach, statt dich auf Dateinamen zu verlassen.
  • Gemischte Formate im selben Shooting, etwa Hoch- und Querformat durcheinander, führen zu ungewollten Zuschnitten, sobald Slide 1 das Format vorgibt.
  • Sehr große Originaldateien verlängern den Import unnötig; ein übliches Kamera- oder Handy-Export-Format reicht völlig.
  • Wer mehr als 20 Bilder auf einmal auswählt, sollte vorher wissen, wie viele Karussells daraus werden, statt mittendrin neu zu sortieren.
  • Ein Import ersetzt keine Bildauswahl: Wer 60 unsortierte Fotos ungeprüft reinzieht, verbringt die gesparte Upload-Zeit danach mit Aussortieren im Editor.

Nach dem Import: Text, Safe Zones, Export

Batch-Import ist der erste Schritt, nicht der letzte. Sobald die Slides stehen und in Reihenfolge sind, geht die eigentliche Gestaltung los: Überschriften setzen, auf die Safe Zones an den Rändern achten, damit nichts im Grid oder unter der Feed-Oberfläche verschwindet, und am Ende die Feed-Vorschau prüfen, bevor du exportierst. Der Import spart die Zeit, die du sonst mit Uploads verlierst, die restliche Arbeit bleibt bewusst in deiner Hand, weil genau da der Unterschied zwischen einem austauschbaren und einem eigenständigen Post entsteht.

Häufige Fragen

Wie viele Bilder kann ich auf einmal importieren?

So viele, wie ein Karussell erlaubt: bis zu 20 Bilder in einem Rutsch. Der Editor legt für jedes Bild automatisch einen Slide an.

Behalten die Bilder ihre Reihenfolge?

Die Bilder kommen zunächst in der Reihenfolge an, in der du sie ausgewählt hast. Danach ziehst du sie per Drag-and-drop in die endgültige Reihenfolge, bevor du exportierst.

Werden die Bilder beim Import verkleinert?

Deine Originale bleiben erhalten. Im Editor siehst du eine schnelle Vorschau, exportiert wird in voller Auflösung.

Probier es direkt aus

Am besten siehst du den Unterschied an einem eigenen Shooting. Der Editor läuft im Browser, die kostenlose Version braucht kein Konto und keine Karte — einfach öffnen und bauen. Was es kostet, steht ohne Kleingedrucktes auf der Preise-Seite.